Die Geschichte vom Iglu-Dorf

1995/1996 - Getrieben vom Ansporn frühmorgens der erste auf dem Berg zu sein, um weissen, unberührten Schnee für beste Snowboard-Turns vorzufinden, baut Adrian Günter sein eigenes Iglu auf dem Berg. Bald schon teilen Freunde diese Leidenschaft und zusammen bauen sie mehrere Iglus in Scuol, oberhalb der „Motta Naluns“.

Leute aus dem Dorf und winterliebende Touristen sind von den Iglus angetan und fragen, ob sie in den gebauten Iglus schlafen dürften. Die Anfragen häufen sich und somit entstand die Geschäftsidee, die Iglus den interessierten Gästen als aussergewöhnliche Schlafplätze anzubieten und ihnen so ein unvergessliches Naturerlebnis zu ermöglichen. Dies ist der Ursprung des Unternehmens Iglu-Dorf.

1996/1997 - Das erste Dorf aus Schnee in Scuol besteht aus drei kleinen, klassischen Iglus und bietet Platz für 15 Personen.

2001/2002 - Die wachsende Nachfrage für Übernachtungen im Iglu-Dorf der darauffolgenden Jahre verlangt nach einer Optimierung im Iglu-Bau. Der Bau von klassischen Iglus erfordert intensive Arbeitsstunden und viel Zeit, daraufhin erprobt Adrian eine neue Bauweise mit Ballonen. Der Test ist ein Erfolg und revolutioniert die bis anhin angewendete Bauweise. In kurzer Zeit können mehr Iglus für mehr Gäste gebaut werden. Seine Idee lässt Adrian 2002 patentieren (Patentnummer 693 679), gleichzeitig ändert er die Firma in eine GmbH und löst sie aus der Firma Element, bei welcher er als Mitgründer und Inhaber tätgi ist.

2002/2003 - In dieser Wintersaison steht den Iglu-Dorf Gästen neben der Schlaf-Iglus eine Sauna für ein wärmendes Erlebnis im Schnee zu Verfügung. Die Gästeanzahl übersteigt erstmals die Tausendermarke.

2004/2005 - Nach einer erster Expansions-Test-Saison wird  das Iglu-Dorf Zermatt offiziell eröffnet. In der folgenden  Wintersaison werden drei weitere Iglu-Dörfer errichtet: Iglu-Dorf Engelberg, Iglu-Dorf Grindelwald und Iglu-Dorf Zugspitze. Die Iglu-Dorf GmbH zählt zu diesem Zeitpunkt fünf Filialen und beherbergt knapp 6'000 Gäste in einer Wintersaison.

2006 - Die geografisch verstreute Geschäftstätigkeit bewegt den Umzug des Hauptsitzes der Iglu-Dorf GmbH von Scuol nach Stansstad in der Innerschweiz.

2007 - Es folgt ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Iglu-Dorf GmbH in dem Adrian Günter den Jungunternehmer-Preis Swiss Economic Award in der Sparte 'Dienstleistung' gewinnt.

2007/2008 - Das ursprüngliche Iglu-Dorf Scuol zieht um nach Davos.

2008/2009 - Das Iglu-Dorf Andorra hoch oben in den Pyrenäen eröffnet erstmals seine Pforten. Es wird als Franchise Unternehmung von einem lokalen Management geführt. Es übernachten erstmals über 10'000 Gäste in den Iglu-Dörfer an sechs Standorten.

2009/2010 - Das Iglu-Dorf kehrt ins Engadin zurück und eröffnet in St. Moritz auf Muottas Muragl eine Iglu-Bar. Für die zwei nächsten paar Jahre betreibt Iglu-Dorf sieben Standorte in der Schweiz, Deutschland und Andorra, danach schliesst der Standort St. Moritz.

2015/2016 - Es übernachten jährlich um die 10'000 Gäste im Iglu-Dorf, viele mehr kommen als Tagesgäste auf Besuch und bestaunen jedes Jahr auf's neue die atemberaubende Schnee- und Eiskunst in den Iglu-Dörfern. Es kommt erneut ein siebter Standort dazu. Neben den Iglu-Dörfern Davos-Klosters, Engelberg, Gstaad, Zermatt, Zugspitze und Andorra, gibt es nun das Iglu-Dorf Stockhorn, welches gemütliche Fonduerunden und eine exklusive Übernachtung im Insel-Iglu auf dem zugeforenen Hinterstockensee anbietet.

Durch Innovation und Qualitätssteigerung wird das Produkt Iglu-Dorf ständig verbessert und ausgebaut. Um Kunden sowie Mitarbeitenden auch ein Sommerangebot bieten zu können, übernimmt Adrian Günter am 1. Januar 2015 die Firma Outventure. Die Firma ist ein Event-Spezialist für Firmen- und Privatevents und betreibt einen Seilpark und Bungee Jumping aus der Angel Eye Gondel in Engelberg.

2015/2016 - Das Unternehmen feiert sein 20-jähriges Jubliäum und wird von Guiness World Records prämiert beim Weltrekord im Bau des grössten Iglus aus Schneeblöcken.

2017/2018 - Iglu-Dorf ist präsent an den Standorten Andorra, Davos Klosters, Engelberg, Gstaad, Schilthorn, Stockhorn, Zermatt & Zugspitze